Unsere Leistungen

Planung und Beratung

Wir beraten Bauherren, Architekten, Bauingenieure oder Geotechniker in jeder Phase der Bauplanung zu allen Fragen der Baugrubensicherung durch Verbauarbeiten. Unsere individuellen Lösungen für Ihre Bausituation basieren in der Regel auf einer Vorplanung mit entsprechender Vorstatik, die bei Auftragserteilung die Grundlage für eine Genehmigungsplanung/-statik bildet.

Gerne beraten wir Sie auch zu Beweissicherungsverfahren, Leitungsauskünften sowie wege- und verkehrsrechtlichen Sondernutzungsgenehmigungen. Informationen zu entsprechenden Ansprechpartnern haben wir auch in unserem Servicebereich für Sie bereitgestellt.

Verbau

Die FAHR GmbH hat sich in den zurückliegenden Jahren auf folgende Verbauarbeiten spezialisiert:

  • Berliner Verbau mit gerammten, gerüttelten oder gebohrten Trägern
  • Spundwände gerammt oder gerüttelt
  • Freistehender Verbau
  • Rückverankerter Verbau
  • Ab- und ausgesteifter Verbau
  • Sonderkonstruktionen

Trägerbohlwände

Zur Herstellung von senkrechten Baugrubenumschließungen werden am häufigsten Trägerbohlwände verwendet. Die Vorteile einer Trägerbohlwand sind:

  • Anpassungsfähigkeit an Hindernisse wie Leitungen, Schächte, alte Fundamente o.ä.
  • Einsetzbarkeit in nahezu allen Bodenarten
  • Wiedergewinnung der Bauteile
  • Wirtschaftlichkeit

Baugrube mit ausgesteifter Trägerbohlwand und sechs Metern freier Höhe

Trägerbohlwände bestehen aus senkrechten Traggliedern, in der Regel Stahlträger, und einer Ausfachung aus Holz, Stahl oder Spritzbeton. Die Herstellung der Trägerbohlwand besteht aus folgenden Schritten:

  • Einbau der Träger
  • Beginn des Aushubs mit Einbau der Ausfachung
  • Einbau der Abstützung (Anker oder Steifen), sobald der Aushub eine Tiefe von ca. 0,5 m unter der geplanten Abstützung hat
  • Fortsetzung des Aushubs bis zur Baugrubensohle
  • Schrittweiser Rückbau der Ausfachung und der Abstützungen während der Herstellung des Bauwerkes und der damit verbundenen Wiederverfüllung der Baugrube
  • Ziehen der Träger nach Wiederverfüllung der Baugrube

Trägerbohlwand im Einsatz bei Leitungsarbeiten im Straßenbereich

Spundwände

Spundwände sind Flächentragwerke, die durch Aneinanderreihen von einzelnen angeordneten Spundbohlen entstehen. Durch die Form der Bohlen bedingt, entsteht eine im Grundriss wellenförmige Wand. Die Wahl der Spundwandprofile richtet sich nicht nur nach der Beanspruchung aus Erd- und Wasserdruck im Endzustand, sondern auch nach rammtechnischen Bedingungen. Die wesentlichen Unterschiede zwischen den einzelnen Bohlenprofilen liegen in der Querschnittsform sowie der Form und Lage des Schlosses. Die Schlösser müssen den Bohlen eine gute Führung beim Einbringen geben, die Bohlen zugfest miteinander verbinden und bei Bedarf möglichst wasserdicht sein.

Detailaufnahme einer Spundwand als Baugrubensicherung

Die wesentlichen Vorteile einer Spundwand sind:

  • Schneller Baufortschritt
  • Aushub großräumig sofort nach Einbringung der Bohlen möglich
  • Bauteile wiedergewinnbar
  • Einsatz in nicht standfesten Böden (Fließsand, breiige, weiche und bindige Böden)
  • Baugrubenverbau im Grundwasser oder im offenen Wasser
Das Einbringen der Spundbohlen erfolgt durch Rammen, Rütteln/Vibrieren, Einpressen, wobei die Auswahl des geeigneten Einbringverfahrens von der Baugrundbeschaffenheit, der Nachbarbebauung, den Spundwandprofilen und deren Längen, sowie von den Anforderungen des Umweltschutzes abhängt.

In den Baugrund eingebrachte Spundwandprofile vor Aushub der Baugrube

Technik

Ein moderner Maschinenpark mit eigener Werkstatt sowie erfahrene, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter bilden die Grundlage für eine termin- und vertragsgerechte Abarbeitung Ihres Auftrages.

Spezialfahrzeug der FAHR GmbH beim Einbringen von Stahlträgern

Durch Spezialfahrzeuge der FAHR GmbH zur Vorbereitung der Baugrube eingebrachte Stahlträger